Trauerbegleitung

„Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andern muss man leben“
Mascha Kaléko

Trauer nennen wir das Gefühl für das Erlebnis des Verlustes von Jemanden, der uns etwas bedeutet hat, den wir geliebt haben.

Überlassen wir uns den Gefühlen der Trauer, dann treten wir in einen Prozess ein, der uns befähigt, uns von dem Verlorenen abzulösen.

Man zieht sich zurück, setzt sich mit sich selbst und dem Verlust auseinander und fühlt sich hilflos.  Bleibt man in dem Prozess stecken, wirkt ein Gespräch nicht nur befreiend, sondern kann die Phase des Loslassens herbeiführen und auf dem Trauerweg begleiten und unterstützen. 

Trauern bezieht sich nicht nur auf den Verlust eines Menschen oder geliebten Haustieres, sondern auch einer Lebenssituation. Trauern ist, den Zustand loszulassen, den Verlust zu akzeptieren und ihn anzunehmen.